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Bayerns Volksbanken Raiffeisenbanken vergeben Journalistenpreise

Jorunalistenpreis
Drei Gewinner kürte der Bayrische Genossenschaftsverband. Foto: Fotografie Barbara Obermaier/GVB

Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken haben ihre Journalistenpreise für herausragende publizistische Arbeiten vergeben. Die drei mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Auszeichnungen gingen an Vanessa Lünenschloß und Jan Zimmermann vom Bayerischen Rundfunk, Reporterin Angelika Kleinhenz von der Main-Post sowie die freie Journalistin und „Krautreporterin“ Katharina Mau. Eine Experten-Jury hatte ihre Beiträge aus 60 Bewerbungen ausgewählt.

Preisträger in drei Kategorien

Der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Preis erhielt das Reporterteam des BR für für die TV-Reportage „Europas dreckige Ernte“, die die Arbeitsbedingungen von Migranten in südeuropäischen Anbaugebieten thematisiert. Den Hermann-Schulze-Delitzsch-Preis erhielt Main-Post-Redakteurin Kleinhenz für eine Artikelserie über verunreinigtes Trinkwasser in Franken. Die Nachwuchsjournalistin Katahrina Mau wurde für ihre Webserie „Deine Altersvorsorge“ ausgezeichnet, erschienen auf dem genossenschaftlich organisierten Journalistenportal Krautreporter.de.


Die 236 Volksbanken und Raiffeisenbanken Bayerns vergeben die Preise seit dem Jahr 2012 an Journalistinnen und Journalisten aus dem Freistaat. Der Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), Jürgen Gros, gratulierte den Preisträgern und würdigte ihre Leistung: „Die Jury hat treffsicher ausgewählt: Die prämierten Beiträge sind am Puls der Zeit. Emotional, relevant, informativ, faktensicher – so wie ich Medien mag“, sagte Gros.

Journalistische Sorgfalt gewürdigt

Festredner Roland Freund hob die Bedeutung von journalistischer Sorgfalt und Qualitätskontrolle in Zeiten von „Fake News“ sowie gefälschten Bildern und Videos hervor. „Das professionelle Überprüfen von Informationen ist schon immer journalistisches Grundhandwerk. Es wird aber wichtiger denn je angesichts nahezu perfekter digitaler Fälschungen durch sogenannte Künstliche Intelligenz – und dieses Verifizieren muss selbst auch immer technischer werden“, sagte der Landesbüroleiter Bayern der Deutschen Presseagentur.