Partner Regional VR-Bank

Borken als Standort attraktiver gestalten

Unter Führung des Unternehmensverbandes Aktive Unternehmen im Westmünsterland (AIW) hat sich die Interessengruppe „Unternehmer für Borken“ gegründet. Sie setzt sich zum Ziel, die Verwaltung und die Wirtschaftsförderung der Stadt Borken bei der förderung des Stadorts Borken zu unterstützen.

Unternehmer wollen eigenen Beitrag leisten

So trafen sich 25 Unternehmer aus verschiedenen Branchen mit Vertretern der Stadt Borken im KompetenzCentrum der VR-Bank Westmünsterland, um zu diskutieren, wie Borken – insbesondere für junge Fachkräfte – auch in Zukunft ein interessanter Ort zum Leben und Arbeiten ist. „Wir wollen einen eigenen Beitrag leisten, damit Borken als Standort weiter an Qualität gewinnt“, sagt Andreas Brill, Geschäftsführer des Unternehmensverbandes AIW.

Parkplatzmangel abbauen

Die Interessengruppe will die Attraktivität des Einzelhandels und der Innenstadt steigern. Im Blickpunkt steht dabei der Verkehr. Sie will den Parkplatzmangel reduzieren und mit einem neuen Mobilitätskonzept die Anziehungskraft von Borken in der Region erhöhen. Einen Beitrag dazu könnten zum Beispiel eine bessere Vertaktung der öffentlichen Verkehrsmittel und auch Carsharing leisten.

Eine weitere Idee: Wenn mehrere Unternehmen in der Region ihren Fuhrpark auf Wasserstoff umstellen, könnte sich eine Wasserstofftankstelle rechnen, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen könnte.

Junge Menschen achten beim Job auf das Umfeld

Die Stadt soll vor allem auch für jüngere Menschen an Attraktivität gewinnen. Die Interessengruppe setzt sich dafür ein, das Gastronomie- und Hotelangebot für junge Menschen auszubauen. „Gerade junge Menschen suchen nicht nur nach dem passenden Arbeitgeber, auch das Umfeld und das Freizeitangebot müssen stimmen“, betont Brill.

Ein weiterer Schritt besteht darin, die Stadt aktiver in sozialen Medien darzustellen. Matthias Entrup, Vorstand bei der VR-Bank Westmünsterland, betonte, wie wichtig die Diskussion sei, um den Fachkräftemangel mit möglichst vielen Akteuren anzugehen, die Region zu fördern und die Stadt Borken so attraktiv wie möglich zu machen.

Visionen für Borken

Julia Ohters, die gerade erst die Leitung der Wirtschaftsförderung der Stadt Borken übernommen hat, stellte gemeinsam mit ihrer Kollegin Katrin Damme die „Strategie 2025: Ideen, Visionen und Ausblicke“ vor. Ein Ziel haben alle dabei ganz klar vor Augen, nämlich „Borken als Wirtschaftszentrum des Westmünsterlandes“ voranzubringen.

Weitere Informationen