Regional VR-Bank

Demokratiewettbewerb: Siegerinnen auf Studienfahrt

Demokratiewettbewerb
Ausflug nach Bonn: Schülerinnen und Schüler aus Borken vor dem „Haus der Geschichte“ der Bundesrepublik Deutschland.

Schülerinnen des Gymnasiums Remigianum in Borken hatten den Wettbewerb „Was verstehst Du unter Demokratie“ der VR-Bank Westmünsterland gewonnen. Nun durften sie zu einer Studienfahrt nach Bonn aufbrechen. Die Preisträger des Demokratiewettbebwerbs begaben sich gemeinsam mit weiteren Schülern auf historische Spurensuche. Im ehemaligen Regierungsviertel konnten sie den einstigen Bundestag, den Bundesrat und das ehemalige Abgeordnetenhaus „Langer Eugen“ erleben.

„Das ist ja alles total winzig“, brachte ein Schüler die Dimensionen des ehemaligen Regierungssitzes der Bundesrepublik auf den Punkt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren: Er ist als Gegenentwurf zu den Monumentalbauten des NS-Regimes zu verstehen. Sachlichkeit und Transparenz sollten die Architektur auszeichnen. Im „Haus der Geschichte“ konnten die Schüler die deutsche Nachkriegsgeschichte eindrucksvoll erleben. Der Gruppe blieb noch Zeit, die Stadt Bonn zu erkunden und das mediterrane Flair bei einem italienischen Essen zu genießen. Ein rundum gelungener Ausflug, so die einhellige Meinung der Reisegruppe.

Filmteam half beim Dreh

Ein professionelles Filmteam hatte die Preisträgerinnen Julia Haick, Lisa Kusen, Jasmin Müller-Röhr, Sophia Mühl, Johanna Voß und Christin Höbing beim Dreh ihres Beitrags für den Demokratiewettbewerb unterstützt. Äußerst engagiert und diszipliniert inszenierten die Schülerinnen ihren Filmbeitrag. Dabei wirkten weitere Schüler des Gymnasiums Remigianum als Schauspieler mit. Michael Biermann, der das Team bei der Wettbewerbsteilnahme begleitet hatte, findet lobende Worte: „Die Qualität des Wettbewerbsbeitrags und die professionelle Einstellung der Schülerinnen ist wirklich außergewöhnlich. Sie haben den Preis zu Recht bekommen.“

In ihrem Beitrag entwickelten sie ein fiktives Szenario. Darin gehören sowohl die Demokratie als auch die Hoffnung auf die Bekämpfung des Klimawandels der Vergangenheit an. Anlässlich des fiktiven 100. Geburtstags von Angela Merkel befassen siche die Preisträgerinnen mit der Formulierung „Wir schaffen das“. Sie verändern es in: „Wir hätten es schaffen können“ – und halten damit unserer aktuellen Gesellschaft den Spiegel vor.