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Genossenschaft gewinnt Bayrischen Energiepreis

Energiepreis
Die Gewinner des Bayrischen Energiepreises 2018. Foto:Bayern Innovativ GmbH

Die Energiegenossenschaft ÜZ Mainfranken ist Trägerin des Hauptpreises beim diesjährigen Bayrischen Energiepreis. Eigentlich ist es die „Unterfränkische Überlandzentrale eG“, eine Genossenschaft, die sich schon seit Anfang des letzten Jahrhunderts mit der Stromversorgung des ländlichen Raumes befasst. Heute sehen die fränkischen Genossenschafter die Hauptaufgabe darin, die fossile Energieerzeugung in eine dezentrale, emissionsfreie Versorgung zu organisieren und die Bereitstellung und den Verbrauch von regenerativer Energie regional zu synchronisieren.

Rundumpaket

Dabei geht es längst nicht mehr um Strom allein, sondern um Wärme, Mobilität, die Erschließung von Neubaugebieten mit nachhaltigen Versorgungskonzepten gemeinsam mit dem Kommunen und vieles mehr. „Erneuerbarer Energie einen Wert geben“ ist das Motto des nun prämierten Energieprojekts. „Mit dem Rundumsorglospaket der ÜZ aus Information, Antragstellung, Probebohrung, gemeinsamer Realisierung der Heizsysteme mit anschließendem mehrjährigen Monitoring erhalten Bauherren eine zukunftsfähige Wärmeversorgung für Jahrzehnte“, fasst Gerd Bock, Geschäftsführender Vorstand der ÜZ, den Nutzen des Projekts für Kunden zusammen. Ergänzende Effekte erfährt das System in der Nutzung überschüssiger Sonnenenergie, besonderen Tarifen sowie durch die Zuschaltung von Speicherkapazitäten im Stromverteilnetz.

Das Bayerische Wirtschaftsministerium zeichnet alle zwei Jahre vorbildhafte Projekte und Konzepte, innovative Spitzentechnologie sowie herausragende Forschungsleistungen mit dem Bayerischen Energiepreis aus.