Regional VR-Bank

„In der Ausbildung eigene Wünsche umsetzen“

Sven Kreciszewski empfiehlt Azubis, möglichst viele Abteilung kennenzulernen.

Herr Kreciszewski, Sie haben Ihre Ausbildung zum Bankkaufmann im Februar 2019 bei der VR-Bank Westmünsterland erfolgreich abgeschlossen. Was hat Ihnen während der Ausbildung am meisten Spaß gemacht?

Sven Kreciszewski: Vor allem die große Abwechslung und der Einblick in unterschiedliche Abteilungen. Die Ausbildung findet hauptsächlich im Privatkundengeschäft statt. Dazu konnte ich auch jeweils für zwei Wochen das Marketing und das Vertriebsmanagement kennenlernen. Die Ausbildung hat einen hohen Praxisbezug, der Umgang mit Kunden steht ganz oben. Sehr gut fand ich auch, dass ich als Azubi in viele Projekte involviert war. Zum Beispiel beim Projekt Ehrenamt, bei dem wir den Besuch eines Kindergartens auf einen Bauernhof organisiert haben. Neue Kontakte konnte ich auch über das deutschlandweite Netzwerk der Auszubildenden bei den Volks- und Raffeisenbanken knüpfen. So haben wir uns mehrere Tage in Berlin getroffen und Ideen für die Bank der Zukunft entwickelt.

Was nehmen Sie mit in Ihr Berufsleben?

Alles ändert sich in der Bankenwelt, der Wandel gehört dazu. Gerade in Zeiten der Digitalisierung gehört permanentes Lernen dazu. Das ist zwar herausfordernd, aber auch sehr interessant. Der Job muss Spaß machen und persönlich passen, nur dann kann man wirklich erfolgreich sein. Gefördert wird derjenige, der Eigeninitiative und Interesse zeigt. Das habe ich immer wieder während der Ausbildung erfahren.

Welche Tipps haben Sie für Tipps für kommende Azubis?

Der Umgang mit Menschen muss einem liegen. Wichtig ist auch, eigene Wünsche zu äußern und umzusetzen. Das geht aber nicht von alleine und setzt Eigeninitiative voraus. Hilfreich ist es auch, Feedbacks einzuholen, um an Stärken und Schwächen zu arbeiten. Ich habe vor meiner Ausbildung ein Praktikum bei der VR-Bank Westmünsterland gemacht und dabei herausgefunden, dass mich das Unternehmen interessiert und ich mich hier wohlfühle. Deswegen würde ich immer vorab ein Praktikum empfehlen. Eine Ausbildung ist eine große Chance, unterschiedliche Bereiche kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln. Das ist ganz wichtig, um herauszufinden, wohin die Reise später beruflich führen soll.

Wie war für Sie die Mischung aus Unterricht und der Praxis in der Bank?

Die Mischung fand ich gut. Nach Schulblöcken von sechs bis sieben Wochen folgte der Arbeitsalltag in der Bank. Das Erlernte konnte ich gleich in die Praxis umsetzen. Viele hausinterne Seminare im Umfang von zwei Tagen kamen dazu. Da übten wir Beratungsgespräche, aber auch den Umgang mit Konflikten. Die getrennten Blöcke waren gut strukturiert, weil wir uns so immer auf die Schule und die Arbeit konzentrieren konnten. Alles baut aufeinander auf.

Wie geht es bei Ihnen jetzt weiter nach der Ausbildung?

Nach meiner Ausbildung mache ich bei der VR-Bank Westmünsterland ein Traineeprogramm. Das ist ein Aufbauprogramm mit berufsbegleitendem Studium. Zum Wintersemester beginne ich ein betriebswirtschaftliches Studium. Nach drei Jahren steht dann der Bachelor-Abschluss an. Ich arbeite derzeit im Vertriebsmanagement und beschäftige mich mit Innovationsmanagement. Die Digitalisierung verändert die Banken und bietet große Chancen. Ich finde es besonders spannend, wie sich die Digitalisierung mit dem Filialkonzept der VR-Bank Westmünsterland verbinden lässt. Es ist einfach höchst interessant, neue Konzepte zu entwickeln und in die Praxis umzusetzen. Das könnte ich mir als Arbeitsfeld auch in Zukunft gut vorstellen.