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Volksbank Bocholt treibt Fusion voran

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Bei den Volksbanken im Westmünsterland schreiten die Fusionspläne voran. Foto: Patrick Seeger/dpa

Die Volksbank Bocholt und die VR-Bank Westmünsterland treiben ihre Fusionspläne voran. „Die gemeinschaftliche Arbeit, die eine Fusion beider Häuser zum Ziel hat, geht sehr gut voran“, betonte Dr. Carsten Düerkop, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Westmünsterland. Auch die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden Christoph Ernsten (Volksbank Bocholt) und Helmut Rüskamp (VR-Bank Westmünsterland) zeigten sich erfreut. Am 28. Juni sei der Entwurf zum Verschmelzungsvertrag fertiggestellt worden und damit ein „wichtiger Meilenstein“ erreicht.

Das gemeinsame Institut soll ‚Volksbank im Westmünsterland‘ heißen, wie Franz-Josef Heidermann vom Vorstand der Volksbank Bocholt erklärte. „Diese Firmierung verbindet die Namen der beiden Fusionshäuser und bringt die Bedeutung der Volksbank für die Region Westmünsterland zum Ausdruck.“

„Durch die Fusion werden wir vor Ort zukünftig größere Handlungsspielräume, gewohnt schnelle Entscheidungen sowie zusätzliche Dienstleistungen und Know-how bereitstellen können.“

Berthold te Vrügt, Vorstand der VR-Bank Westmünsterland

Die Volksbank im Westmünsterland wird damit an 28 Standorten vertreten sein, darunter die fünf Kompetenzcenter in Bocholt, Borken, Coesfeld, Dülmen und Stadtlohn. Man wolle auch in Zukunft eine starke Präsenz und Ansprechpartner vor Ort anbieten, erklärt Berthold te Vrügt vom Vorstand der VR-Bank. „Durch die Fusion werden wir vor Ort zukünftig größere Handlungsspielräume, gewohnt schnelle Entscheidungen sowie zusätzliche Dienstleistungen und Know-how bereitstellen können. Wir stärken konsequent unsere Regionalität und verbinden die Vorteile einer lokalen Ortsbank mit der Leistungsfähigkeit einer großen Regionalbank.“

Volksbank Bocholt bleibt Kunden erhalten

Die Kompetenzcenter und Niederlassungen sollen weiterhin ihre regionalen Namen tragen: „In Bocholt bleiben wir für unsere Kundinnen und Kunden die Volksbank Bocholt“, betont Herbert Kleinmann, Vorstand der Bank.

Die Aufsichtsräte und Vorstände beider Banken haben sich bereits einstimmig hinter den von ihnen erarbeiteten Entwurf des Verschmelzungsvertrags gestellt. Entscheidend für die Fusion sind die Voten der Mitgliedervertreterinnen und -vertreter bei den Versammlungen am 6. und 7. Oktober. „Wir werden die Zeit bis zu den Versammlungen nutzen, die Vertreterinnen und Vertreter über die Vertragsinhalte zu informieren und darüber zu diskutieren. Dazu werden regionale Informationsveranstaltungen stattfinden“, stellte Matthias Entrup von der VR-Bank heraus. Man sei zuversichtlich, dass die Vertreter grünes Licht für die Fusion geben werden.

Die Fusion soll zum Jahreswechsel über die Bühne gehen.