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VR-Westmünsterland Select: Mit dem Mischfonds sicher durch stürmische Zeiten

Mischfonds VR select
Die Ereignisse an der Wallstreet machten es den Fondsmanagern in den letzten zehn Jahren nicht immer leicht. Foto: Chris Li/unplash

Der für die VR-Bank Westmünsterland aufgelegte Mischfonds VR-Westmünsterland Select feiert zehnjähriges Jubiläum und bietet solide Renditen auch im Zinstief.Die Not ist groß unter Anlegern. Mit dem Zinstief können sie mit sicheren Zinsanlagen nur noch geringe Renditen erzielen. So bringen zehnjährige Bundesanleihen gerade einmal eine Rendite von 0,35 Prozent pro Jahr. Viele Anleger suchen nach einer Geldanlage mit einer höheren Rendite, wollen aber nicht allzu große Risiken eingehen. Eine Alternative ist in diesem Umfeld der Mischfonds VR-Westmünsterland Select, der nun zehnjähriges Jubiläum feiert.

Auf Kundenbedürfnisse abgestimmt

Der Fonds wurde eigens für die VR-Bank Westmünsterland konzipiert. Dabei handelt es sich um einen konservativen Investmentfonds, der Anlegern auf der einen Seite Chancen gibt, an den Finanzmärkten zu partizipieren, andererseits aber in Abwärtsphasen an den Börsen das Risiko reduziert. Der Fonds wurde von Union Investment, der Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken, aufgelegt. Bei dem Fonds ist VR-Bank Westmünsterland mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Wolfgang Baecker und zwei Private-Banking-Mitarbeitern im Anlageausschuss vertreten, der über die Geschicke des Fonds entscheidet. Damit ermöglicht der Fonds ein konservatives Investment nach den Bedürfnissen der Kunden der VR-Bank.

Der Fonds konnte sich in den vergangenen zehn Jahren in einem schwierigen Umfeld behaupten. „Aktuell sind wir in einer Situation, in der sichere Anleihen keine auskömmlichen Renditen mehr abwerfen“, sagt Fondsmanager Oleg Symonchuk. Gleichzeitig hält er Aktien nicht mehr für günstig bewertet. Umso wichtiger ist es, dass der Fonds aus einem breiten Spektrum wählen kann, um Chancen an unterschiedlichen Märkten zu nutzen: Nicht nur Aktien und Anleihen, sondern auch Rohstoffe und Immobilien kann der Fondsmanager beimischen. Es handelt sich um einen sogenannten Multi-Asset-Fonds, der in unterschiedliche Anlageklassen investiert und die Risiken breit streut. Er bietet ein Investment in die weltweiten Finanzmärkte und damit auch ein hohes Maß an Risikostreuung.

Wertsicherungsmechanismus bietet Anlegern Schutz

Gleichzeitig sind die Risiken begrenzt und der Fonds kann nicht beliebig fallen: Denn er ist mit einem Wertsicherungsmechanismus ausgestattet. Er sorgt dafür, dass der Fonds einen bestimmten Wert nicht unterschreiten darf und bietet Schutz für stürmische Zeiten. Das Konzept geht auf: Der Fonds konnte seit der Auflage eine durchschnittliche jährliche Rendite von 1,7 Prozent pro Jahr erzielen und schneidet damit deutlich besser als geldmarktnahe Anlagen ab.

Das exklusive Produkt der VR-Bank Westmünsterland ist derzeit zu neun Prozent in Aktien investiert. Der Aktienanteil wird unter anderem über den weltweit investierenden Aktienfonds UniGlobal von Union Investment abgebildet. Weitere 18 Prozent stecken in kurzlaufenden sicheren Anleihen, acht Prozent in langlaufenden Staatsanleihen, davon die Hälfte in Staatsanleihen aus Schwellenländern, 15 Prozent in Unternehmensanleihen und je zwei Prozent in Wandelanleihen und Rohstoffen. Fixer Bestandteil sind zu 20 Prozent Investments in Immobilienfonds sowie 25 Prozent in sogenannten alternativen Investments. „Sie sollen Erträge unabhängig von der Lage an den Aktienmärkten erwirtschaften und damit das Portfolio stabilisieren“, erklärt Symonchuk. Gemeinsam mit der Wertsicherung sorgen sie dafür, dass sich der Fonds der VR-Bank Westmünsterland vor allem für konservative Anleger eignet. „Die Kombination eines wertgesicherten Portfolios mit prominenten Beimischungen in Immobilienfonds und Absolute-Return-Strategien ist einmalig bei Union Investment“, sagt Fondsmanager Symonchuk.

Durch schwieriges Fahrwasser navigiert

Das Umfeld war nicht leicht für den Fondsmanager. So wurde der Fonds nur zwei Monate vor der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 aufgelegt. Die Schockwelle erschütterte die Börsen rund um den Globus und führte zu einem beispiellosen Kurssturz auf Aktien- und Anleihemärkten. Aber auch die Eurokrise, die Umschuldung griechischer Staatsanleihen oder die Schließung offener Immobilienfonds waren Ereignisse, die der Fondsmanager bewältigen musste. Nicht zu vergessen der Brexit und die Wahl von Donald Trump. Das Fazit von Fondsmanager Symonchuk: „Die letzten zehn Jahre waren heftig. Der Fonds konnte sich auf stürmischer See behaupten und stabile Erträge erwirtschaften.“

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